Freitag, 23. Mai 2008

TinyTM -- Open-Source Translation Memory V0.1

(MultiLingual) - TinyTM, an open-source project producing translation memory (TM) software, was inspired by the FOLT (Forum Open Language Tools) working group with the aim to create a TM system as open source. Version V0.1 of TinyTM features a client-server web architecture, fuzzy matching and TMX support. V0.1 consists of a translation client for MS-Word 2003 and a TM server based on the PostgreSQL 8.x database. The data model has been designed for easy integration with authoring, content management and translation management applications. A first such integration exists with ]project-open[ -- translation management software developed by the founder of TinyTM.

http://www.multilingual.com/newsDetail.php?id=6227

Open-Source Translation Memory TinyTM V0.1

(Produkt Global) - TinyTM, ein quelloffenes Translation Memory, liegt jetzt in der Version 0.1 für Entwickler vor. Die Neuentwicklung beinhaltet einen TM-Client für Microsoft Word sowie einen TM-Server auf Basis einer PostgreSQL-Datenbank.

"TinyTM hat sich zum Ziel gesetzt, ein Translation Memory in Profiqualität als quelloffene Software bereitzustellen", sagt Frank Bergmann, der Initiator des Projekts. "Da es sich hierbei um ein Open-Source-Projekt in seiner ersten Phase handelt, ist diese Version noch nicht für den Einsatz durch TM-Endnutzer geeignet. V0.1 sollte jedoch Entwicklern und anderen Interessenten einen klaren Überblick über die zukünftige Ausrichtung des Projekts und dessen Durchführbarkeit geben."

TinyTM ist ein quelloffenes Translation Memory mit einer Client-Server-Architektur, Fuzzy Matching sowie TMX-Support. V0.1 umfasst einen Translation-Client für Word 2003, einen TM-Server auf Basis der PostgreSQL 8.2-Datenbank sowie eine Einbindung in die project-open-Translation-Management-Software.

Der Anstoß zur Entwicklung von TinyTM kam durch FOLT (Forum Open Language Tools), ein Zusammenschluss und Arbeitskreis von Unternehmen und Organisationen aus dem Bereich Übersetzung und Dokumentation. Folt hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Translation Memory als Open Source zu entwickeln. Beim TinyTM-Projekt konnte Bergmann die Ideen von Folt mit der Erfahrung aus project-open kombinieren. Es besteht jedoch keine direkte Verbindung zwischen TinyTM und project-open: TinyTM ist als völlig unabhängiges quelloffenes Projekt ausgelegt, das von Folt oder einem ähnlichen Branchenverband "gehostet" werden kann.

http://www.produkt-global.de/product/5d4f790167f.html

Donnerstag, 22. Mai 2008

TRANSLATIONS-INTERPRETINGS.COM MSOC unterstützt FOLT-Initiative

... Im Arbeitskreis FOLT (Forum Open Language Tools) hat sich TRANSLATIONS-INTERPRETINGS.COM MSOC mit branchenansässige Unternehmen, Wissenschaftler, unabhängige Übersetzer und Redakteure zusammengeschlossen, um Lösungen und Verbesserungen im gesamten Arbeitsablauf der Fremdsprachendokumentation zu finden. In Kooperation mit der Linux Solutions Group e.V. (LiSoG) wird an der Initiierung eines Open Source Translation Memory Systems gearbeitet....

MARKTSITUATION UND PROBLEMSTELLUNG

... Der Markt der Translation Memory Systemen (TMS) besteht zurzeit aus verschiedenen kommerziellen Systemen. Diese sind nicht kompatible untereinander und erlauben auch nicht den einfachen Datenaustausch. Generell, hat dies zu einen Standardisierungsmangel im Übersetzungsprozess geführt was die TM-Systeme betrifft. Die Übersetzer müssen sich entweder auf die Benutzung eines bestimmten TM-Systems spezialisieren oder lernen eine Anzahl verschiedener Systeme zu benutzen. Während viele Kunden die Benutzung nur eins von den kommerziellen Systemen bevorzugen, werden die Fachübersetzer aufgrund Ihrer Erfahrung eines bestimmten TM-Systems eingesetzt und erst in zweiter Linie aufgrund Ihrer fachsprachlichen bzw. fachspezifischen Kenntnisse. Aus diesem Grund werden die Übersetzer über Ihre Fachkompetenzen hinaus mit zusätzlichen Arbeiten belastet. Das Vertrautwerden mit den Programmen, die Schulung und die neuen Versionen von kommerziellen Programmen nehmen mehr Zeit in Anspruch und schaffen zusätzliche Kosten, die nicht durch zusätzliches Einkommen ausgeglichen werden. Zudem sind die Einkaufs- und Aktualisierungskosten für die Standard kommerzielle Systeme unverhältnismäßig hoch....

INITIIERUNG EINES OPEN SOURCE TRANSLATION MEMORY SYSTEMS

Neben den Bestrebungen, mit den kommerziellen Herstellern von TM-Systemen in Bezug auf Standardisierung weiterhin in Kontakt zu bleiben, kam FOLT im Frühjahr 2007 zu dem Schluss, ein Open Source TM-System zu initiieren....

... In Zusammenarbeit mit LiSoG, startete FOLT eine Umfrage, bei der möglichst viele Personen, die mit Translation Memory Systemen arbeiten, befragt werden sollen. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden regelmäßig veröffentlicht und fließen in die Entwicklung von TMOSS ein, dass kostenlos für Universitäten, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen als auch freiberufliche Übersetzer zur Verfügung stehen wird....

http://www.translations-interpretings.com/1/products/products.html

Samstag, 19. Januar 2008

Wort des Jahres 2007: Klimakatastrophe

1. Klimakatastrophe
2. Herdprämie
3. Raucherkneipe
4. arm durch Arbeit
5. Dopingbeichte
6. Lustreisen
7. Second Life
8. Bundestrojaner
9. spritdurstig
10. Alles wird Knut

Am 6. Dezember 2007 hat die Gesellschaft für deutsche Sprache die Wörter des Jahres 2007 ausgewählt. Auf einer Pressekonferenz vom 7. Dezember wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Jury gehörten der Hauptvorstand und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sprachgesellschaft an.

Ausgewählt wurden wie in der Vergangenheit Wörter und Ausdrücke, die die öffentliche Diskussion des Jahres besonders bestimmt haben, die für wichtige Themen stehen oder sonst als charakteristisch erscheinen (es sind »verbale Leitfossilien« eines Jahres). Es geht nicht um Worthäufigkeiten. Auch ist mit der Auswahl keine Wertung bzw. Empfehlung verbunden.

Klimakatastrophe wurde als Wort des Jahres gewählt. Dieser Ausdruck kennzeichnet prägnant die bedrohliche Entwicklung, die der Klimawandel nimmt.

Aus der aktuellen innenpolitischen Diskussion um den Ausbau von Kinderkrippen und um das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen, kommt das Wort auf Rang 2: Herdprämie.

Mit Raucherkneipe wird ein Wort im Zusammenhang mit dem Rauchverbot bzw. dem Nichtraucherschutz auf Rang 3 gesetzt.

Auf Rang 4 steht eine Wendung, die eine besorgniserregende Entwicklung im Wirtschafts­leben und auch die Debatte um Mindestlöhne betrifft: arm durch Arbeit. Geringe Verdienste erlauben es vielen nicht, mit ihrer Arbeit den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Das Wort Dopingbeichte auf Rang 5 bezieht sich vor allem auf die Dopingvorkommnisse und Dopinggeständnisse im Rahmen der diesjährigen Tour de France, die denn auch als »Tour de Farce« bezeichnet worden ist.

Gleichfalls ungute Vorfälle, die sich mit der VW-Affäre verbinden, bezeichnet das Wort auf Rang 6: Lustreisen.

Die beiden auf Rang 7 und 8 gewählten Ausdrücke kommen aus der Welt der modernen elektronischen Medien: Second Life (7) bezieht sich nicht nur auf die Internetplattform gleichen Namens, sondern in erster Linie auf die neuen Möglichkeiten des Internets, in einer virtuellen Welt sozusagen ein »zweites Leben« zu leben.

Bundestrojaner (8) ist die kritische Bezeichnung für die Absicht der Behörden, durch ein Computerprogramm die elektronische Kommunikation zu überwachen (sog. Online-Durchsuchung).

Auf Rang 9 wurde das Adjektiv spritdurstig gewählt. Es gilt dem nach wie vor zu hohen Benzinverbrauch mancher PKWs (viele deutsche Autos sind immer noch zu spritdurstig).

Den Abschluss der Spitzengruppe der von der GfdS ausgewählten Wörter des Jahres bildet auf Rang 10 der optimistische Slogan Alles wird Knut, der sich um den in vielen Ländern bekannten und beliebten Eisbären aus dem Berliner Zoo (»Knuddel-Knut«) gebildet hat.

http://www.gfds.de/index.php?id=210

Forum Open Language Tools (FOLT) initiiert Open Source TMS

(Produkt Global) - Das Forum Open Language Tools (FOLT), ein Zusammenschluss unabhängiger Übersetzungsdienstleister, Übersetzer, Technischer Redakteure sowie von Universitäten und Behörden, initiiert die Entwicklung des Open Source Translation-Memory-Systems TMoss.

Die IT- und TM-Sachverständigen des Arbeitskreises haben gemeinsam den Kern eines Translation-Memory-Open-Source-Systems definiert, das unter dem Arbeitsnamen TMoss Version 1.0 auf der Website des Arbeitskreises als Exposé in Englisch und Deutsch abgerufen werden kann. In dem Exposé sind die wichtigsten Voraussetzungen und Kriterien eines TM-Systems spezifiziert. Dazu gehören die Segmentierung der Texte, Plattformoffenheit, Matching, Filter, Schnittstellen sowie essentielle Produktfunktionen - um nur die wichtigsten Kriterien zu nennen.

TMoss soll alle bewährten Funktionen von Translation-Memory-Systemen enthalten und die bisher bekannten Aufwände und Schwierigkeiten innerhalb der Nutzung von TM-Technologie von vornherein ausschließen. Durch den offenen Quellcode, die klare Entwicklungsdokumentation und die Verwendung offener Standards wird die Weiterentwicklung aller vorstellbaren Produktfeatures möglich gemacht. Ziel ist es, die TM-Technologie freier verfügbar zu machen und ihre Weiterentwicklung zu unterstützen.

Um bereits in der Konzeptionsphase die Erfahrungen von Übersetzern und TM-Nutzern berücksichtigen und integrieren zu können, wird eine webbasierte Online-Umfrage zum Einsatz von Übersetzungswerkzeugen durchgeführt. Diese wird von der in Stuttgart ansässigen Linux Solutions Group e.V. (LiSoG) unterstützt, die auch an der Entwicklung von TMoss beteiligt ist. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden direkt in die Entwicklung von TMoss mit einbezogen. Sie wendet sich daher an alle Nutzer, die mittelbar oder unmittelbar an der Arbeit mit TM-Systemen beteiligt sind. Dazu gehören Übersetzer, TM-IT- und DTP-Fachleute, aber auch sämtliche Unternehmen, die TM-Technologie im Einsatz haben. Folt möchte mit den Ergebnissen des Fragebogens dazu beitragen, dass die Standardisierung der Austauschformate der am Markt erhältlichen proprietären Systeme weiter voranschreitet. Zudem soll die Entwicklung eines Open Source Translation-Memory-System-Kernels durch die aus den Ergebnissen der Umfrage gewonnenen Inputs gleich in die richtigen Bahnen gelenkt werden, um den Einsatz von Translation-Memory-Technologie zu erleichtern.

Die Umfrage enthält Fragen zu den Bereichen Kosten/Wirtschaftlichkeit, Usability und Interoperabilität und kann in wenigen Minuten komplett durchgearbeitet werden. Neben der Einbeziehung in die Konzeption von TMoss werden die Ergebnisse dieser Umfrage in regelmäßigen Abständen auf der Folt-Website bekannt gegeben.

Die fortlaufende technische Weiterentwicklung von Translation-Memory-Systemen ist heute aufgrund der gestiegenen Ansprüche an die Technologie - nahtlose Workflows und Ergebnisse von höchster Qualität bei gleichzeitiger Senkung von Prozessdauer und Arbeitskosten - ein Muss. Der Folt-Arbeitskreis will dies gewährleisten und weitere technologische Fortschritte erzielen. Daher ist in Kooperation mit dem Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft (FASK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim eine zusätzliche Umfrage in Vorbereitung, die sich mit den Anforderungen von Ausbildungsstätten für Übersetzer an Translation-Memory-Systeme befasst. "Damit wollen wir nicht allein die Ansprüche der Übersetzungsdienstleister in der Wirtschaft bedienen, sondern gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für Lehre und Ausbildung leisten", erläutert Folt-Sprecher Dr.-Ing. Wolfgang Sturz.

http://www.produkt-global.de/news/39ea87d0eef.html

Zweitwichtigste Fremdsprache in der EU - Deutsch immer beliebter

Im vorigen Jahr haben 16,7 Millionen Menschen in Schulen, Hochschulen und privaten Schulen Deutsch gelernt. Seit der Osterweiterung der Europäischen Union (EU) ist Deutsch zur zweitwichtigsten Fremdsprache in der EU nach Englisch geworden. Dies geht aus einem Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kulturpolitik 2005/06 hervor, der jetzt als Unterrichtung (16/3500) vorliegt. Die größte Zahl von Deutschlernenden gibt es danach weiterhin in Mittel- und Osteuropa. Mit rund 5,5 Millionen Lernenden führen Russland und Polen die Rangliste nach absoluten Zahlen an. Allerdings sei die Zahl in Russland und Zentralasien insbesondere Kasachstan und Usbekistan im Zeitraum von 2000 bis 2005 deutlich rückläufig. In den südosteuropäischen Ländern sei das Interesse an Deutsch im Wesentlichen stabil oder wachse. Wie aus dem Bericht vorgeht, seien herausragende Erfolge im Wissenschafts- und Hochschulaustausch erzielt worden. Fünf von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) geförderte Wissenschaftler hätten im Jahr 2005 einen Nobelpreis erhalten. Ferner sei das Instrumentarium der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik weiter modernisiert worden. Das AA fördere verstärkt und systematisch den Abschluss Öffentlich-Privater Partnerschaften wie beispielweise das Modellprojekt ''Menschen und Bücher - Deutsche Bibliotheksinitiative für Mittel- und Osteuropa''. Außerdem setze das AA seinen Weg fort, neue Managementinstrumente in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik einzuführen. Dazu zähle der Abschluss von Zielvereinbarungen zwischen dem AA und den Mittlerorganisationen ebenso wie die schrittweise Einführung der Budgetierung von Zuwendungen, so die Regierung weiter.

Source: Das Parlament, Nr. 51/52, 18./27.12.2006

Forum Open Language Tools (FOLT) - „Win-win-Konzept für alle Beteiligten“

(Produkt Global) - Der Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft (FASK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim arbeitet seit kurzem im Arbeitskreis Forum Open Language Tools (FOLT) mit. Die Hintergründe erläutert Sascha Hofmann, Dipl.-Übersetzer und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FASK.

Produkt Global: Im Folt-Arbeitskreis waren bisher vorwiegend Übersetzungsdienstleister vertreten. Was macht die Mitarbeit aus Sicht einer Ausbildungs- und Forschungseinrichtung attraktiv?
Sascha Hofmann: Wir wollen den Bereich der Translationstechnologie in Ausbildung und Forschung ausbauen und stärken mit dem Ziel, die Studierenden an die Technologie heranzuführen. Darüber hinaus geht es darum, angesichts der auch bei uns vorhandenen Unzufriedenheit mit Teilen des bestehenden Angebots bei Translation-Memory-Systemen eine einfache, verständliche, anpassbare Software einzusetzen. Der „Open Source“-Gedanke von Folt kann unserer Meinung nach zu einer effizienten Lösung führen, die weitestgehend von proprietären Zwängen befreit ist und Kosteneinsparungen generiert.
Produkt Global: Warum arbeiten Sie nicht direkt mit Toolanbietern oder Verbänden zusammen?
Sascha Hofmann: Die Zusammenarbeit mit Herstellern gestaltet sich sehr schwierig, da wir oft als Bittsteller für kostenlose Lizenzen gesehen werden und viele Unternehmen uns nicht als möglichen Entwicklungspartner wahrnehmen. Wir würden die direkte Zusammenarbeit mit den Herstellern natürlich gerne in Zukunft weiter intensivieren, wir sehen Folt als einen ersten Schritt in diese Richtung. Auf Verbandsebene, seien es der BDÜ (Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer) oder auch LISA (The Localization Industry Standards Association), suchen wir seit Jahren den intensiven Kontakt und Austausch, um das Thema Tools langfristig in der Forschung zu etablieren.
Produkt Global: Was können Sie zum Folt-Arbeitskreis beitragen?
Sascha Hofmann: Wir werden eigene Ideen und Ergebnisse einbringen. Wir können überdies die Infrastruktur der Institution Universität bereitstellen und z. B. Praktikanten von Seiten der Universität zur Verfügung stellen sowie Angebote in Form von Werkverträgen organisieren. Ferner können wir uns vorstellen, über die Zusammenarbeit mit Folt eine gewisse Anzahl neuer Diplomarbeiten oder auch Dissertationsschriften zu generieren. Darüber hinaus gibt es Vorüberlegungen, Folt an der Universität zu institutionalisieren, um bestehende akademische Fördermittel und Drittmittel von außerhalb zu generieren.

http://www.folt.org/index.php?option=com_docman&task=doc_view&gid=13